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Preise für Laptops werden weiter fallen


Wer regelmäßig die Schnäppchenlandschaft der Discounter und Elektronik-Händler durchforstet, dem wird auch schon aufgefallen sein, dass die Preise auch für gut ausgestattete Markennotebooks nur noch einen Weg kennen: den nach unten. Gut ausgestattete Markennotebooks gibt es teilweise schon für ca. 700 Euro und dies sind noch nicht einmal Ramsch-Modelle die schnell abverkauft werden müssen.

Wer sich bei der Leistung von Grafikkarte und Prozessor einschränken kann, wird nicht mehr als 600 Euro zahlen müssen. Marc Fischer, Deutschland-Chef von Lenovo, nennt in einem Interview mit der FAZ 500 Euro als neue Grenze für Einsteiger-Notebooks. “…Anfragen, ob wir nicht auch Geräte für unter 500 Euro anbieten können, habe ich längst auf dem Schreibtisch.” Zu erklären ist die Preisschlacht bis jetzt nur mit bevorstehenden Umbrüchen in der Computerbranche.

Dieses betrifft aber nicht nur Laptops, sondern die gesamte PC-Branche. Analysten gehen von einer weiteren Konsolidierungswelle aus. Lenovo scheint im Moment gut gerüstet, der chinesische Hersteller hatte im vergangenen Jahr IBMs PC-Sparte übernommen und integriert. Schlechter sieht es aus für zwei deutsche Kandidaten: Medion und Gericom haben beide zweistellige Absatzeinbrüche zu verkraften gehabt und könnten durchaus auf der Wunschliste des ein oder anderen Finanzinvestors stehen.

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(bha) - 24.10.2006 @ 20:33 Uhr


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