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Neues Sicherheitskonzept: Antiviren Software überflüssig Der sogenannte "100-Dollar-Laptop", den das Massachusetts Instutiute of Technology im Rahmen der Bildungsinitiative One-Laptop-per-Child (OLPC http://wiki.laptop.org/) entwickelt, wird über ein revolutionäres neues Sicherheitskonzept verfügen. Dies deutete der Software-Chef Ivan Krstic in einem Interview und auf einer Mailingliste an.
Die Australische Zeitung Sydney Morning Herald berichtete, dass jedes Programm in einer einzeln abgeschotteten Umgebung laufen und nur noch sehr eingeschränkten Zugang zum Rest des Computers haben soll. So würde ein Einschleusen von schädlichem Code über bekannte Sicherheitslücken von einzelnen Programmen sich nicht mehr auf die Sicherheit des kompletten Betriebssystems auswirken. Das gesamte Sicherheitskonzept soll Krstic zufolge noch in diesem Monat der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Er hält das System für so zuverlässig, dass ein Virenscanner überflüssig sein wird.
Solche ungewöhnlichen Sicherheitsmechanismen sollten auch notwendig werden, da das Linux-basierte Low-cost Gerät eine weite Verbreitung in Entwicklungsländern finden soll, wo eine regelmäßiges Update von Virensignaturen übers Internet sich sehr schwer gestalten würde.
Ab 2007 sollen etwa sieben Millionen Laptops in Argentinien, Brasilien, Nigeria und Thailand ausgeliefert werden.
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(bha) - 10.10.2006 @ 18:06 Uhr
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