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Kein Laptop unterm Weihnachtsbaum wegen brennender Akkus? Es ist zwar erst Mitte Oktober, doch die ersten Weihnachtsplätzchen wurden schon im Supermarkt gesichtet. Und so kann man doch auch schon mal nachdenken, was den dieses Jahr auf dem Wunschzettel stehen soll. Der Laptop an Heiligabend könnte dieses Jahr aber deutlich teurer werden, falls überhaupt lieferbar.
Grund ist der erzwungene Austausch von ca. acht Millionen Notebook- und Laptopakkus. In der bisher größten Rückrufaktion in der IT-Branche wurden wegen Feuergefahr bestimmte Akkuzellen des japanischen Konzerns Sony vom Hersteller zurückgenommen. Betroffen waren unter anderem Geräte von Dell, Apple, Fujitsu und Toshiba.
Drei große taiwanesiche Produzenten von Akkus Gentle Wayeer Electric, Eti Pack und Mexcell Battery berichten von Engpässen und rechnen mit einer angespannten Liefersituation bis Juni 2007. Diese Drei Firmen stellen aus Akkuzellen fertige Akku-Packs her. Sony war bisher zweitgrößter Lieferant nach Sanyo. Sanyo alleine kann jedoch die Ausfälle von Sony nicht kompensieren. Die Preise für neue Akkuzellen sind aufgrund der Knappheit in den letzten Monaten um bis zu 15 Prozent gestiegen.
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(bha) - 12.10.2006 @ 18:06 Uhr
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