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Akku-Misere: Sony jetzt auch selber betroffen Erstmals muss Sony auch eigene Produkte zurückrufen, die mit schadhaften Akkuzellen aus eigenem Hause ausgestattet wurden. Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern kündigte den Rückruf von 60.000 Lithium-Ionen Akkus auf dem japanischen Markt und weiteren 30.000 auf dem chinesischen Markt an.
Betroffen seien die Akku-Packs von Sonys erfolgreichen Notebook Serie “Vaio”. Grund für den Rückruf sei auch hier die bestehende Gefahr einer Überhitzung. Im Unternehmen wird derzeitig noch überprüft, in wie weit noch andere Geräte dieser Serie betroffen sein könnten. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf informierte Kreise von bis zu 250.000 Vaio-Laptops, die betroffen sein könnten. Weltweit wurden bislang rund drei Millionen Laptops der Serie verkauft.
Die Rückruflawine wurde im August durch Dell ins rollen gebracht, als der Amerikanische Versandspezialist gleich 4,1 Millionen Akkus aufgrund Überhitzungsgefahr zurückrief. Die finanziellen Auswirkungen auf Sony sind noch nicht absehbar, aber in Finanzkreisen heißt es Sony würde seine Ertragsaussichten für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigieren müssen.
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(bha) - 17.10.2006 @ 00:49 Uhr
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